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Das Schwergewicht in der Conga-Welt beschränkt sich seit Jahrzehnten
auf einige wenige Typen und Herstellprinzipien. Die in Mitteleuropa
verbreitetsten, gewöhnlich aus USA importierten Instrumente, sind in
folgendem Prinzip, meist in industriellem Verfahren hergestellt: Aus
bestimmten Tropenhölzer werden Segmentleisten hergestellt, ähnlich wie
dies bei der Produktion von Holz-Weinfässern angewendet wird. Diese
werden unter Hitze und hoher Feuchtigkeit in diejenige Form gebogen, wie
sie das fertige Conga erhalten soll. Je nach Grösse des Congas werden
nun ca 10 bis 20 solcher gebogenen Holzleisten unter hohem Druck zu
einem fassähnlichen Hohlkörper zusammengeleimt.
Durch
Nachkonfektionierung wie -schleifen, -lackieren, -Beschläge anbringen und Bespannen, entsteht
dasjenige Conga, das heute bei den meisten Bands und Orchestern
eingesetzt wird.
Westafrikanische Eingeborene haben nebst dem Djembé schon immer das
Conga-Aehnliche Schlaginstrument Kpanlogo für Ihre Rituale
eingesetzt. Die Form des Resonanzkörpers ist ähnlich dem eingangs
beschriebenen Conga-Körper, jedoch mit dem grundlegenden Unterschied,
dass der Kpanlogo-Körper aus einem einzigen Stück Iroko-Holz
geschnitzt und ausgehöhlt wird. Einerseits entstehen durch den aus
einem Stück gefertigten Hohlkörper optimale Klangeigenschaften,
andererseits fehlen die hoch technisierten Beschläge, um das
luftgetrocknete Kuhfell gleichmässig und genügend zu spannen.
Vor nicht allzulanger Zeit wurde dank der Zusammenarbeit
Westafrikanischer Kpanlogo-Schnitzer und einem Schweizer Hersteller von
Percussionsinstrumenten, die Möglichkeit eröffnet, ein ganz neues
Conga-Percussionsinstrument zu schaffen. Das "Neu" bezieht
sich hier vor allem auf den grundlegend optimierten Conga-Ton, der durch
die Synthese vom Hohlkörper aus eienem einzigen Stück Iroko-Holz und
einem neuen, dafür speziell geschaffenen DG-Beschlägesystem entsteht.
Da die aktuelle Herstellung in der Anwendung sorgfältigstem Handwerk
erfolgt, ist denn auch jedes ein Masterpice und nur in kleinen
Stückzahlen lieferbar.
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